Es sei blanker Unsinn, die Zimmerpflanzen nur ein Mal die Woche zu gießen, sagt der selbsternannte Pflanzenguru. Vielmehr sollte man den Finger fünf Zentimeter in die Erde stecken, und nur wenn sie trocken ist, muss die Gießkanne her.
Ein Trostbuch soll es sein, wenn einem da draußen wieder einmal alles über den Kopf zu wachsen droht. Das schreibt der Autor, nach eigenem Bekunden ein „kleiner Gartenversager“, im Vorwort.
Die Natur in all ihrer Pracht darzustellen, ihre Schönheit und ihre Genialität, damit wir staunen und Freund von allem sein können, was lebt. So formuliert der Ökologe, der gleichzeitig auch Musiker ist, das Ziel seines Buches.
Im naturnahen Garten greift eins ins andere. Wer Lebensräume für Tiere aller Art schafft, braucht keine Chemie gegen Schädlinge einzusetzen und kann sich dank vieler Bestäuberinsekten über einen reichen Ertrag freuen.
Das Erste, was auffällt, ist die formale Strenge der französischen Gärten.Eibe, Buche oder Buchs werden gern und oft in Form geschnitten, zur Vollendung gebracht in Eyrignac im Perigord.
Gleich im Vorwort warnt der Autor, seine „Hacks“ hätten Suchtpotential (für die Computer-Muffel unter uns: Hacks sind raffinierte Kniffs zur Lösung eines Problems).
Rosen faszinieren mehr als alle andere Blumen. Sie werden quer durch alle Epochen in allen Stadien ihres Seins gemalt, sie werden in Texten gepriesen, in Liedern und in Filmen, Modeschöpfer huldigen ihnen, Parfümeure sowieso.