Die schönsten Gärten Frankreichs

Das Erste, was auffällt, ist die formale Strenge der französischen Gärten. Eibe, Buche oder Buchs werden gern und oft in Form geschnitten, zur Vollendung gebracht in Eyrignac im Perigord.


Anderswo begrenzen rechteckige Rabatte die Blumenbeete, und auch die Parkanlagen folgen geometrischen Mustern.

Die meisten der hier vorgestellten Gärten sind ausgezeichnet als „Jardin Remarquable“, ein Titel, den das französische Kulturministerium regelmäßig vergibt. Und „remarquable“, also bemerkenswert, sind sie alle. Viele sind in den letzten Jahrzehnten von Privatleuten wiederbelebt worden, auf dem Terrain ehemaliger Klöster, Gutshöfen oder Schlössern. Wie der Garten von Pellinec in der Bretagne, in dem 48 Sorten von Magnolienbäumen wachsen. Oder der Küchengarten vom Schloss Valmer an der Loire, in dem über 1000 Gemüsesorten gedeihen.

Die Beschreibungen der Gärten werden ergänzt mit lustmachenden Fotos, Adressen und Öffnungszeiten. Die sind gut zu wissen, weil viele Gärten nur an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten besucht werden können. Der einzige Schönheitsfehler an diesem opulenten Band: Es fehlt eine Karte, aus der hervorgeht, wo sich die Gärten genau befinden. Denn wer weiß als Nicht-Franzose schon, wo „Nouvelle Aquitaine“ liegt. (UF)

Stephane Marie, Die schönsten Gärten Frankreichs, Gerstenberg-Verlag 2026;  36 Euro.

 

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