Im Apfelgarten – Gedichte und Gedanken

Botanisch heißt der Apfel „malus“. Auf Latein bedeutet dieses Wort: schlecht, böse. Alles andere als schlecht und böse gemeint sind die „Gedichte und Gedanken“, die in diesem kleinen Band versammelt sind.


Von A wie Rose Ausländer bis W wie Walt Whitman sind hier Dichter und Denker zusammengestellt, die von Äpfeln in jeglicher Hinsicht geradezu schwärmen.

Auffallend oft kommt dabei der Wind ins Spiel, der die Äpfel vom Baum schüttelt, um dem Gärtner das Klettern zu ersparen. Witzig ist ein „Inserat“ von Theodor Storm, der die Jungen, die seine Äpfel stehlen, dazu auffordert, die Erbsen und Wurzeln dabei nicht zu zertreten. Und Goethe, der gleich mehrfach vertreten ist, wird zitiert mit der tiefschürfenden Erkenntnis: „Über Rosen lässt sich dichten, in die Äpfel muss man beißen.“ Ein unterhaltsames Büchlein, das sich als kleines Mitbringsel hervorragend eignet.

Im Apfelgarten. Gedichte und Gedanken. Thorbecke 2026, 12 Euro.

 

 

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