Sensen - zwischen Handwerk und Mähditation
Wenn Carl Rheinländer im beschaulichen Heimweiler in Rheinland-Pfalz den Rasen und die Wiesen rund um seinen alten Bauernhof mäht, dann kommt er ohne Motorrasenmäher, Trimmer und Freischneider aus. Ihm reichen drei verschiedene Sensentypen. Denn Sensen müssen passen – zu dem oder derjenigen, die sie schwingt, und zu dem Ort und dem Mähgut, das gesenst werden soll.
Sensen nach Maß
In seiner kleinen Schreinerei baut Carl Rheinländer verschiedenste Sensenbäume aus unterschiedlichen Hölzern und kombiniert sie mit den passenden Sensenblättern. Kein Sensenblatt, das er nicht selbst gedengelt und geschärft hat, verlässt seine Werkstatt. Seine Sensen nach Maß verkauft er nur vor Ort, damit Mensch und Sense harmonieren.

Auch die Arbeiten rund um das Sensen werden vermittelt
„Ich möchte einen Beitrag dazu leisten, dem Mähen mit der Sense wieder einen höheren Stellenwert zu verschaffen und Leuten mit Interesse daran möglichst viel Hilfestellung geben“, sagt er von sich selbst, weil er davon überzeugt ist, dass dieses jahrhundertealte Handwerk sich positiv auf Natur und Mensch auswirkt.

Warum das Sensen jeder lernen kann, Frauen schneller Sensen lernen als Männer, wie er selbst mit dem Sensen begonnen hat und welche Wiese ihn herausgefordert hat und was wir von einem Handwerk lernen, das Ruhe, Präzision und Naturverbundenheit verbindet – erzählt er in dieser Folge.
Kontaktmöglichkeiten
Carl Christian Rheinländer sen.
Hauptstraße 4
55606 Heimweiler
Tel.: 06757-849
Sensenkurse bundesweit:
https://www.sensenverein.de/ l
Viel Spaß beim Hören!
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