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Bäume, Licht, Wald

Eine Fotoausstellung mit Bildern von Simone Nieweg im Museum für Gartenkunst, Schloss Benrath

Der Wald ist beliebt, der Wald ist populär. Wir nutzen ihn zum Sport, wollen ihn verstehen oder sägen Brennholz. Was für ein Bild haben wir vom Wald? Simone Nieweg hat ihn fotografiert: Die Bäume, das Licht, den Wald. Im Museum für Gartenkunst sind jetzt 30 Bilder der Düsseldorfer Fotografin ausgestellt. Der Wald so wie wir ihn mögen: mal wild, mal geordnet, mal voller Blüte, mal melancholisch im herbstlichen Dunst, heimische Wälder, die Wälder ferner Länder, und immer still und menschenleer die Bäume sind unter sich, der Wald kommt ohne uns zurecht.


Inspiriert sind die Fotografien von Heinrich Heines Gedicht „Waldeinsamkeit“, in dem er sich an glückliche aber vergangene Jugendtage erinnert, als er im Wald Elfen, Feen und Alräunchen begegnete:

(…) Oh, schöne Zeit! wo sich zu grünen
Triumphespforten zu wölben schienen
Die Bäume des Waldes - ich ging einher,
Bekränzt, als ob ich der Sieger wär!

Die schöne Zeit, sie ist verschlendert,
Und alles hat sich seitdem verändert,
Und ach! mir ist der Kranz geraubt,
Den ich getragen auf meinem Haupt. (…)

 

Simone Nieweg. Bäume, Licht, Wald. Ausstellung bis zum 24. April 2016 im Museum für Gartenkunst, Schloss Benrath, Düsseldorf.
Im Verlag Schirmer/Mosel ist zur Ausstellung ein Buch mit Fotos von Simone Nieweg erschienen: „Der Wald, die Bäume, das Licht“.

Foto oben: © Simone Nieweg, Waldweg bei Carpin, Mecklenburg 2015