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Gärten der Achtsamkeit

Orte der Ruhe gestalten und genießen.

Der Garten ist für Gartenliebhaber der Ort, an dem sie abschalten und sich erholen können. Selbst schwerste Arbeiten werden da nicht als Mühe empfunden, sondern als willkommene Abwechslung vom hektischen Alltag. Mit einfachen Mitteln lässt sich der Garten als Rückzugsraum noch intensivieren.

Das beginnt bei der inneren Einstellung. Zu den immer wiederkehrenden ungeliebten Tätigkeiten gehört das Jäten. Wer das Unkraut aber ganz bewusst und konzentriert aus der Erde zieht, wandelt die lästige Arbeit in eine Form der Meditation um. Auch so genannte „happy places“ fördern die Achtsamkeit im Garten. Das könnte eine Laube sein, in die man sich abgeschirmt von neugierigen Blicken zurückziehen kann; oder ein Sitzplatz am Gartenteich mit Blick auf das fließende Wasser; oder die selbstgemachte Gartendekoration aus Treibholz.

Das Buch enthält viele Tipps zur Gestaltung eines Gartens, der zur Achtsamkeit einlädt. Mit Anregungen für die Bepflanzung von Ruheorten und mit Anleitungen für meditative Übungen. Einige laden direkt zum Nachmachen ein – wie etwa ein Blumen-Mandala zusammenzustellen. Ein symmetrisches Bild zu schaffen aus Pflanzenteilen, die beim Rundgang durch den Garten gesammelt worden sind, verlangt volle Konzentration und lässt einen schnell alles andere vergessen. (UF)

Karin Heimberger-Preisler, Gärten der Achtsamkeit. Orte der Ruhe gestalten und genießen. DVA 2017 24,90 Euro.