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Alte Staudenschätze

Rittersporn, Mädchenauge und Sonnenhut – das sind die beliebtesten Stauden zur Zeit. Und deshalb setzen die Züchter alles daran, immer wieder neue Varietäten auf den Markt zu bringen. Der Preis, den die Hobbygärtner dafür bezahlen, ist hoch, auch im übertragenen Sinne:

Diese Modeblumen sind häufig nicht mehr winterhart, sie überleben also gerade mal eine kurze Saison. Es handelt sich, wie die beiden Staudenexperten schreiben, um „Schnittblumen mit ein paar Alibiwurzeln“. 

Die alten Formen der Stauden sind dagegen langlebig und robust. In diesem Buch werden die gängigsten alten Stauden porträtiert, angefangen bei Stockrosen über Herbstanemonen und Sterndolden bis zu Maiglöckchen. Vorgestellt werden auch  ihre Standortbedingungen und  Möglichkeiten der Vermehrung. Natürlich fehlen auch nicht Vorschläge zur Beetgestaltung mit  historischen Stauden. Ein kompetentes Nachschlagewerk, bei dem schon die Betrachtung der wunderschönen Bilder das Gärtnerherz höher schlagen lässt.(UF)

Dieter Geißmayer, Frank M. Von Berger, Alte Staudenschätze, Ulmer-Verlag 2018,  39,90